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Blog · 9. Februar 2025

ENM, CNM und ethische Nichtmonogamie: Die wichtigsten Begriffe erklärt

Ethische Nichtmonogamie (ENM): Was es bedeutet und wie es funktioniert

Du hast die Begriffe ENM, CNM oder ethische Nichtmonogamie schon öfter gehört, aber bist dir nicht ganz sicher, was genau dahintersteckt? Keine Sorge, wir klären die wichtigsten Fragen und Begriffe rund um einvernehmliche nichtmonogame Beziehungen. Einen umfassenden Überblick findest du auch in unserem Grundlagenartikel zu CNM.

Was ist eine ENM Beziehung?

ENM steht für "Ethische Nichtmonogamie" (Ethical Non-Monogamy) und beschreibt Beziehungsformen, bei denen alle Beteiligten bewusst und einvernehmlich vereinbaren, dass sie auch romantische oder sexuelle Beziehungen zu anderen Menschen haben können. Das "Ethische" dabei bezieht sich auf die Grundprinzipien von Ehrlichkeit, Transparenz und gegenseitigem Einverständnis. Im englischen Sprachraum wird häufiger der Begriff CNM (Consensual Non-Monogamy) verwendet, der im Grunde dasselbe bedeutet. Die wichtigsten Grundlagen dazu findest du auch in unserem Artikel zu Polyamorie: Die Grundlagen.

Was unterscheidet ENM von CNM?

Eigentlich gibt es keinen wesentlichen Unterschied - beide Begriffe beschreiben dasselbe Konzept. ENM (Ethische Nichtmonogamie) ist der im deutschsprachigen Raum gebräuchlichere Begriff, während CNM (Consensual Non-Monogamy) der international häufiger verwendete Fachbegriff ist. Beide betonen die wichtigsten Aspekte: Einvernehmlichkeit, Ethik und Offenheit. Mehr Details zu den verschiedenen Begriffen findest du in unserem Artikel zu Begriffsdefinitionen.

Wie sieht eine feste, nichtmonogame Beziehung aus?

Eine feste nichtmonogame Beziehung kann verschiedene Formen annehmen. Häufige Varianten sind:

  • Offene Beziehungen, bei denen ein Paar emotional exklusiv ist, aber sexuelle Begegnungen mit anderen haben kann
  • Polyamore Beziehungen, in denen mehrere tiefgehende emotionale und/oder sexuelle Beziehungen möglich sind
  • Hierarchische Beziehungen mit primären und sekundären Partnern
  • Beziehungsanarchie, die alle Beziehungen als gleichwertig betrachtet

Einen ausführlichen Überblick über verschiedene Beziehungsformen findest du in unserem Artikel zu polyamoren Beziehungsformen. Falls du überlegst, wie du das Thema mit deinem Partner besprechen kannst, hilft dir vielleicht unser Artikel Das Gespräch beginnen: Wie man mit seinem Partner über Nonmonogamie spricht.

Was macht ethische Nichtmonogamie aus?

Die wichtigsten Prinzipien ethischer Nichtmonogamie sind:

  • Offene Kommunikation zwischen allen Beteiligten
  • Einvernehmlichkeit und informierte Zustimmung
  • Ehrlichkeit über bestehende Beziehungen und Verabredungen
  • Respekt für die Grenzen und Bedürfnisse aller Beteiligten
  • Verantwortungsvoller Umgang mit der eigenen und der Gesundheit anderer

Diese Grundsätze unterscheiden ENM/CNM klar von Fremdgehen oder heimlichen Affären. Mehr über die praktische Umsetzung dieser Prinzipien erfährst du in unserem Artikel über Kommunikation in nonmonogamen Beziehungen. Wenn du noch weitere Fragen hast, findest du vielleicht Antworten in unseren 10 häufig gestellten Fragen zu Nonmonogamie und Polyamorie.

Möchtest du mehr erfahren?

Wenn du dich mit anderen über diese und weitere Fragen austauschen möchtest, bist du herzlich zu unseren regelmäßigen Treffen eingeladen. Die aktuellen Termine findest du in unserem Kalender. In entspannter Atmosphäre kannst du dort andere Menschen kennenlernen, die sich ebenfalls mit dem Thema beschäftigen.

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